100 Grad Festival

Bustouren beim Theatermarathon am 21. und 22. Februar 2014

Theatertreffen 2014

Tischgespräche und Bustour am 6. Mai 2014

Foreign Affairs 2014

Bustouren an die Orte der Berliner Szene am 5. und 10. Juli 2014

Tanz im August 2014

Kurzpräsentationen tourfähiger Arbeiten „Made in Berlin“ am 27. und 28. August 2014

IKARUS-Woche 2014

Tischgespräche und Stückpräsentationen am 11. und 12. Oktober 2014

Berlin Diagonale beim 100 Grad Festival
Tour 2 am Samstag, 22. Februar 2014

Tourguide Christophe Knoch
Datum Samstag, 22.2.2014, 23:41 – 19:58 Uhr

Eine moderierte Bustour führt zu verschiedenen Spielstätten, an denen Ausschnitte herausragender Produktionen gezeigt werden. Die Sophiensaele bündeln für das Diagonale-Special Arbeiten von Künstlern und Gruppen, die mit dem Haus verbunden sind.

Die Tour führt u.a. ins Dock 11, wo Sequenzen aus den Tanzstücken „T.I.G.R.E. INTÈRIEUR“ von Anca Huma und „Somewhere“ von Unusual Symptoms/Andy Zondag zu sehen sein werden.
Einblicke in ihre neue Produktion über „Formen der Trauer – ein Forschungslabor zwischen Kunst und Wissenschaft“ geben im Theaterdiscounter Elisa Müller/müller***** und Inga Schaub.
Danach präsentieren KünstlerInnen und Künstlergruppen in den Sophiensaelen im kurzweiligen Pecha Kucha Format und anhand von 20 Bildern ihre bisherige Arbeit, ihre Arbeitsweisen und ein Projekt, mit dem sie momentan beschäftigt sind. Mit dabei sind unter anderem vorschlag:hammer, Markus&Markus, Luise Voigt, bigNOTWENDIGKEIT, Interrobang und Simone Dede Ayivi.

Ablauf / Stationen

Dock11

Anca Huma „T.I.G.R.E. INTÈRIEUR“

Zaudern, Zögern und Zurückhalten sind die Ausgangspunkte dieser Arbeit. Wie lange können wir eine Situation aushalten und die Emotion in ihr kontrollieren? Kann man lernen, unsichtbar zu sein, wenn es notwendig ist? Und laut werden nur dann, wenn es dringend nötig ist, gehört zu werden? Das müsste bedeuten, dieses wilde Tier zwischen unseren Rippenstäben nicht strikt zu bändigen, sondern es auch aus dem Schatten treten zu lassen. Hin und wieder, hier und da. Eine Suche nach dem richtigen Moment und der Versuch, selbst ein Kompass zu sein in dieser Welt.

Tanz / Choreographie Anca Huma |
Musik Tim Kienecker | Licht / Foto Reinhard Hubert | Foto Jacques-Andre Dupont.



Mit Unterstützung von Tanztendenz München und Tanzzentrale Nürnberg
| Dank an Jacques Andre Dupont | Premiere November 2013.



Dock 11

Unusual Symptoms / Andy Zondag „Somewhere“

Kirchhoff und Zondag haben sich in “somewhere” mit der Auflösung konkreter narrativer Handlungsfelder beschäftigt um die eigenen Bewegungs- und Denkstrukturen zu durchbrechen. Sein eigenes Bewegungsvokabular hat Zondag so auf einen Nullpunkt zurückgeführt und im Rückgriff auf spezifische emotionale Zustände versucht, unmittelbar vom eigenen Bewusstseinszustand auszugehen. Zwischen Sound, Licht, Nebel und bis zum Stillstand reduzierten Bewegungen entfaltet sich eine unwirkliche Szenerie, ein Transit-Ort zwischen Ankommen und Abhauen.

"And then there's this kind of dread, kind of creeping dread." Permanent Vacation

Choreografie / Regie Andy Zondag | Musik Stefan Kirchhoff | Performance Andy Zondag, Stefan Kirchhoff | Lichtdesign Maika Knoblich | Dramaturgie Florian Wessels | Produktionsleitung / Künstlerische Beratung Gregor Runge | Produktion Unusual Symptoms.

Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Theaterlabor Bielefeld, pottporus Festival | Förderer Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Kultur, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen | Premiere Theater im Pumpenhaus Münster, 25. September 2013.

Theaterdiscounter

Elisa Müller/müller***** und Inga Schaub: „Formen der Trauer – ein Forschungslabor zwischen Kunst und Wissenschaft.“

Welche Aggregatzustände der Trauer werden in unserer Gesellschaft sichtbar? Führt die angebliche Alternativlosigkeit des kapitalistischen Systems zu einem Zustand des Trauerns? Ein transdisziplinäres Team von Philosophie über Musik bis zur Physik erforscht Szenarien der Trauer und erprobt dabei eine Methode kollaborativen Forschens.
Als vorläufig letzte Station ihrer Arbeit konstruieren die KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen eine temporäre Trauergedenkstätte als performative Übersetzung des bisher erfahrenen Wissens. Sie öffnen dafür das Audioarchiv ihrer Experimente: Tonspuren transportieren stattgefundene Gespräche, aus Überbleibseln von Verständigung konstruieren sich neue Forschungsmomente.

Von und mit Vega Damm, Simon Heitz, Michaela Muchina, Jens Peters, Gregor Schulenburg | Konzept/Leitung Elisa Müller | Konzept/Dramaturgie Inga Schaub | Konzept/Ausstattung Michaela Muchina | Konzept/Sound Design Friederike Kenneweg | Assistenz Lisa Hartke | Produktionsleitung ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro.

Eine Produktion von müller***** in Kooperation mit Theaterdiscounter, UdK Berlin – Labor Theaterforschung, »Vielfalt der Wissensformen« (HU Berlin) und LICHTHOF Hamburg | Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, Otto Berg Bestattungen, Startnext Crowdfunding | Rahmenprogramm gefördert aus Mitteln der Humboldt-Universität zu Berlin: Exzellenz-Initiative von Bund und Ländern | Premiere 19. Februar 2014.

Sophiensaele

Pecha Kucha

KünstlerInnen und Künstlergruppen präsentieren ihre Arbeit und Arbeitsweise. 20 Bilder. 30 Sekunden Redezeit pro Bild!
Mit: vorschlag:hammer, Markus&Markus, Luise Voigt, bigNOTWENDIGKEIT, Interrobang und Simone Dede Ayivi.

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