100 Grad Festival

Bustouren beim Theatermarathon am 21. und 22. Februar 2014

Theatertreffen 2014

Tischgespräche und Bustour am 6. Mai 2014

Foreign Affairs 2014

Bustouren an die Orte der Berliner Szene am 5. und 10. Juli 2014

Tanz im August 2014

Kurzpräsentationen tourfähiger Arbeiten „Made in Berlin“ am 27. und 28. August 2014

IKARUS-Woche 2014

Tischgespräche und Stückpräsentationen am 11. und 12. Oktober 2014

Berlin Diagonale beim 100 Grad Festival
Tour 1 am Freitag, 21. Februar 2014

Tourguide Susanne Chrudina
Datum Freitag, 21.2.2014, 12:00 – 17:00 Uhr

Eine moderierte Bustour führt zu verschiedenen Spielstätten, an denen Ausschnitte herausragender Produktionen gezeigt werden. Das HAU Hebbel am Ufer bündelt für das Diagonale-Special Arbeiten von Künstlern und Gruppen, die mit dem Haus verbunden sind.

Martin Clausen & Kollegen erproben in den Uferstudios mit Szenen der erfolgreichen Produktion „Don ́t hope“ Strategien, sich selbst, der Sehnsucht nach Veränderung und der unvermeidbaren Frustration zu entfliehen.
In der Tanzfabrik Berlin ist eine Preview von „WE“, der neuen Arbeit der Choreografin und Tänzerin Shai Faran, zu sehen, die sich mit Körperausdruck, Kommunikation und Interpretation auseinandersetzt.
Im HAU Hebbel am Ufer wird es die Möglichkeit geben, im speed dating verschiedene Künstler und Gruppen wie FUX (Stephan Dorn, Falk Rössler, Nele Stuhler), Invisible Playground, Adam Linder, Damian Rebgetz, SKILLS und Kat Válastur kennenzulernen.
Im Anschluss daran präsentiert das interdisziplinäre Netzwerk cobratheater.cobra in der eigens für das Festival eingerichteten Rauminstallation „Der große Zerschleuniger“ Ausschnitte seiner aktuellen Projekte.

Ablauf / Stationen

Uferstudios

Martin Clausen, Peter Trabner, Doc Schoko, Harald Wissler, Mario Schulte: „Don´t hope“

Freunde, das war’s noch nicht! Da kommt noch was!
Das ist noch nicht meine letzte Station!

Drei Figuren, die glauben, ihren eigenen Voraussetzungen nicht gerecht zu werden, kommen an einem provisorischen Camp zusammen. Dort suchen sie nach einem neuen gemeinsamen Ausgangspunkt, einem Grundzustand, der ihr Gescheitertsein, ihre Verwirrtheit auffangen könnte. Die Beteiligten erbitten sich voneinander Folter, Stille und bedingungslose Empathie– in der genauen Mischung und Reihenfolge allerdings Verhandlungssache.

Unterstützt und heimgesucht werden die Performer nicht nur von drei Musikern und ihren Stimmen, sondern auch von den Stimmen uralter Seniorenheimbewohner. Ein tragikomischer Versuch einer Wappnung.

Performance Martin Clausen, Johannes Dullin, Johannes Hock, Peter Trabner | Musik Mario Schulte, Doc Schoko, Harald Wissler | Raum/Objekte Ivan Bazak – Karpatentheater | Licht Benjamin Schälike | Kostüme Lisa Kentner & Malena Modéer | Künstlerische Mitarbeit Werner Waas | Presse & Produktion björn & björn.

Eine Produktion von Martin Clausen in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer | Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten und Fonds Darstellende Künste | Premiere 28. Februar 2013, HAU Hebbel am Ufer.

Aktuell arbeitet die Gruppe an ihrer neuen Produktion „Gespräch haben / Ohne Worte“ - eine gesprochene und non-verbale Performance mit musikalischen Elementen der solistisch wie als Band agierenden Musiker. Ein lustvolles Hineinbegeben in Fehlleistungen des Kontaktaufnehmens und –haltens, das am 9. April 2014 im HAU3 Premiere haben wird.

Tanzfabrik Berlin

Shai Faran „WE“

Stell Dir den großen Unterschied des Ausdrucks vor, der aus unterschiedlicher Positionierung des Kopfes im Verhältnis zum Körper resultiert. Nun stell Dir vor, Du hast keinen Kopf. Nun stell Dir vor, Du hast einen Kopf, aber er ist nicht mit dem Körper verbunden, sondern irgendwo anders im Raum, oder in der Welt. Was beeinflusst die Art, wie wir Dinge wahrnehmen - was da ist oder was nicht da ist?

Wie können kleine und subtile Veränderungen einen großen Unterschied machen in der Art, in der wir die Dinge sehen? Veränderungen in der Art und Weise, wie wir uns positionieren, Veränderungen in der Art, wie wir den Raum nutzen, wie berühren wir und wo, wohin blicken wir, wie bewegen wir uns, was ist vorher passiert, was passiert nachher… Wie viel der Auswirkung dieser Veränderungen wird durch die Art, in der wir gewohnt sind, die Dinge zu sehen, bestimmt, und wie viel ist wandelbar und offen für die beobachtereigene Übersetzung?

WE betrachtet Intention der Tänzerinnen und Publikumswahrnehmung in kleinen und subtilen Veränderungen. WE ist Tanz über Körperausdruck, Kommunikation, Interpretation und fünf tanzende Frauen.

Idee/Choreografie Shai Faran | Tanz Aya Steigman, Nitzan Lederman, Naama Ityel, Tea Harryson, Shai Faran.

Aufführung 22. Februar 2014 - Open Spaces edition#0, Tanzfabrik Berlin.

HAU Hebbel am Ufer

Speed dating

mit FUX (Stephan Dorn, Falk Rössler, Nele Stuhler), Invisible Playground, Adam Linder, Dittrich Frydetzki/Dreit/Flegel/Froelicher/ Grief/Melzer, SKILLS und Kat Válastur.

 

Im Anschluss präsentiert das interdisziplinäre Netzwerk cobratheater.cobra seine Idee von Kollektivarbeit und Ausschnitte aktueller Projekte in der eigens für das 100° Berlin Festival eingerichteten Rauminstallation „Der große Zerschleuniger“.


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